Ein Angehöriger ist verstorben
Als Erstes benachrichtigen Sie bitte den Hausarzt.
Wenn der Todesfall zu Hause geschehen ist, können Sie gerne auch jetzt schon im Pfarramt anrufen, um eine Aussegnung zu verabreden. (In Krankenhäusern und Altenheimen findet die Aussegnung in der Regel dort statt.) Der Termin der Beisetzung wird vom Standesamt (Rathaus), dem Bestatter und dem zuständigen Pfarramt in Absprache mit den Angehörigen festgelegt.
Trotz der gewiss schwierigen Situation, müssen Sie sich spätestens jetzt über einige Fragen Gedanken machen.
Zum Beispiel: Welche Art der Beisetzung wünschen wir, Erdbestattung oder Feuerbestattung? Im Falle einer Feuerbestattung, soll der Trauergottesdienst vor der Einäscherung stattfinden oder erst anlässlich der Urnenbeisetzung?
Vor der Beisetzung findet ein Trauergespräch zwischen den Angehörigen und dem Pfarrer statt, in der Regel bei der Trauerfamilie. Dabei geht es auch um die Gestaltung des Trauergottesdienstes: Welche Choräle sollen gesungen werden? Welches Bibelwort soll beim Abschied begleiten - der Denkspruch zur Konfirmation, der Trauspruch, oder ein anderes biblisches Wort, welches der/dem Verstorbenen wichtig war?
In unseren Kirchen ist es üblich, im Sonntagsgottesdienst nach der Beisetzung, nochmals in der Fürbitte der Verstorbenen zu gedenken, wozu alle Angehörigen herzlich eingeladen sind. Auch zum Abschluss des Kirchenjahres (Ewigkeitssonntag im November) wir nochmals in einem besonderen Gedenkgottesdienst der Verstorbenen gedacht.